Wachsame Sorge in der Schule

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Wachsame Sorge in der Schule Kinder und Jugendliche benötigen für eine gute Entwicklung sowie die Entfaltung ihrer vollständigen Möglichkeiten ein Erleben von Sicherheit. Achtsame und aufmerksame Lehrer bewirken dies bei ihren Schülern. Sie sind ansprechbar, verbindlich, interessieren sich für die Schüler und ihre Belange, sind im Kontakt untereinander und ebenfalls im Kontakt mit den Eltern. Dies nennen wir die „Wachsame Sorge“. Die „Wachsame Sorge“ wird durch drei Zustände der Aufmerksamkeit beschrieben: 1. den Zustand der offenen Aufmerksamkeit mit einer grundsätzlichen Wachsamkeit, 2. den Zustand der fokussierten Aufmerksamkeit, die bei aufkommenden Schwierigkeiten erhöht und bekanntgemacht wird sowie 3. den Schutz, wenn es um das konkrete Eingreifen und deutlichen Hilfestellungen geht. Sollte es Schwierigkeiten und Probleme geben, wird je nach Umfang mehr oder weniger Aufmerksamkeit und Energie eingesetzt, um den wahrgenommenen Situationen zu begegnen. Die Qualität des Einsatzes, der Aktivität wird nach Graden unterschieden: 1. Offener Dialog und Aufrichtigkeit 2. Direkte Befragung und erste Bekanntmachungen 3. Einseitige Maßnahmen Die jeweiligen Übergänge zwischen den Aktivitätsgraden werden den betroffenen Erwachsenen wie Schülern bekannt gemacht. Offener Dialog und Aufmerksamkeit Der 1. Grad der „Wachsamen Sorge“ ist geprägt durch den Austausch, die gegenseitige Neugier und die interessierte Aufmerksamkeit. Damit steht zu Beginn die Entscheidung der Lehrpersonen, sich verantwortlich zu erklären für: 1. die Belange der Schüler, 2. die Wiederaufnahme und „Reparatur“ der Beziehung zu den Schülern (möglicherweise auch den Eltern) und – sofern möglich – auch zwischen Schülern, 3. die Einrichtung von Netzwerken im Umgang mit den Schülern, welche das Kollegium, die Leitung, die Eltern und andere mindestens im Sinne der Benachrichtigung einschließt.


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